Fastenzeit für Zuhause

Liebe Familien,
wir wollen die diesjährige Fastenzeit unter das Thema „Lass das Gute in dir wachsen“ stellen.
Vielleicht denkt ihr: „Was hat die Fastenzeit mit Wachsen zu tun? Geht es hier nicht um den Verzicht auf Schokolade und Gummibärchen?“
Lasst uns das gemeinsam herausfinden. Jeden Montagmorgen öffnet sich für euch ein neuer Button, gefüllt mit Ideen, Anregungen, Geschichten, Liedern und Gebeten, die das Gute in uns wachsen lassen wollen.
Lasst uns unsere Sinne entdecken und auf gemeinsamen Weg neue Kraft schöpfen.
Wir wünschen euch viel Freude.

Augen

Augen, die sehen…

Fasten-Experiment
Wie wäre es, in den nächsten Tagen mit besonders wachen Augen eure Umgebung
wahrzunehmen, um:

  • das zu sehen, was wir sonst übersehen
  • Vertrautes mit neuen Augen wahrzunehmen
  • im anderen und in mir Neues zu entdecken
  • den Blick auf das zu richten, was wirklich zählt.

Überlegt in der Familie, was es für euch bedeuten würde, eine Woche mit weniger Fernsehen, Video, Computer und Handy auszukommen. Wie würdet ihr die frei gewordene Zeit nutzen,
wie würde es euren Alltag verändern, was genau würde euch fehlen?
Wir sind gespannt, welche Entdeckungen ihr dabei macht...

Bartimäus
https://www.youtube.com/watch?v=4WqgU-W2yhQ
https://www.die-bibel.de/media/articles/pdf/4273_dokument.pdf

Bastel- und Spielidee

Unternehmt eine Wanderung in Familie - mit besonders wachen Augen. Was nehmt ihr wahr? Vielleicht entdeckt ihr etwas, das ihr vorher noch nie gesehen habt... ein Spiegel oder eine Lupe helfen euch, einen neuen Blickwinkel zu bekommen. Lasst euch auf einem Stück des Weges - auf sicherer Strecke – die Augen verbinden (und vielleicht von jemandem führen). Wie fühlt sich das an?

Vielleicht sucht ihr für den Waldspaziergang nach einer weiteren Spielidee? Alles, was ihr braucht, ist ein 10er-Eierkarton und die Kopiervorlage am Ende des Briefes. Schon seid ihr ausgerüstet für eine Runde “Naturbingo”. Im Team oder jeder für sich - wer findet die gesuchten Schätze im Wald, Garten oder Park? (Alternativ: Statt nach konkreten Dingen zu suchen, lässt sich das Spiel auch als Farb-Bingo abwandeln.)

Lied
Danke, Gott, du gabst mir Augen

https://www.youtube.com/watch?v=9Ffu1146UJU

Gebet
Herr, schenke uns offene Augen - für die Schönheit der Natur, die Wunder deiner Schöpfung, all
das Gute und Wunderbare, das uns umgibt. Lass uns genau hinschauen, was um uns herum
passiert. Öffne unsere Augen, damit wir auch erkennen, wenn etwas nicht gut ist. Zeig uns, wo
unsere Hilfe gebraucht wird und wir für andere da sein können. Herr, lass uns wachsen in dir.

Hier findet ihr ein Ausmalbild zum ausdrucken und ausmalen und eine Vorlage für ein Naturbingo.

Ohren

Ohren, die hören…

Fasten-Experiment
 In dieser Woche laden wir euch ein, öfter mal still zu werden und die Ohren zu öffnen, um

  • auf das zu hören, was wir sonst schnell überhören
  • genauer hinzuhören, was andere uns sagen wollen
  • ruhig zu werden und in uns hineinzuhören
  • mit mehr Offenheit auf Gottes Wort zu hören

„Hören“ läuft meist ganz nebenbei - wir erledigen dabei 1000 andere Dinge. Diese Woche darf
es anders sein: Vielleicht wollt ihr gemeinsam überlegen, welches Lied, welches Hörspiel,
welchen Podcast ihr zusammen hören wollt - mit voller Aufmerksamkeit, vielleicht mit 
geschlossenen Augen. Vielleicht wollt ihr jemanden anrufen, von dem ihr schon lange nichts
mehr gehört habt?

Geschichte Frederick
https://www.youtube.com/watch?v=vPyH_EyWBs0

Lied
Danke, Gott, du gabst mir Augen
https://www.youtube.com/watch?v=9Ffu1146UJU

Gebet
Herr, lass uns leise werden. Damit wir auf das hören können, was wichtig ist. Damit wir nicht
überhören, wenn andere unsere Hilfe brauchen. Damit wir offen sind für das, was du uns sagen
möchtest. Danke, dass dein Ohr immer für uns geöffnet ist.

Hier findet ihr ein Ausmalbild zum ausdrucken und anmalen.

Hände

Hände, die schenken…

Fasten-Experiment
Unsere Hände sind oft unsere wichtigsten „Helfer“ - sie haben viel Kraft, können für so vieles
eingesetzt werden und kommen daher nur selten zur Ruhe. Lasst uns in dieser Woche besonders
wahrnehmen, wie und wofür wir unsere Hände einsetzen:

  • Haben meine Hände heute etwas Gutes getan?
  • Haben meine Hände heute daheim die kleinen Aufgaben erfüllt, die ich übernommen habe?
  • Haben meine Hände heute jemanden überrascht, eine Freude gemacht?
  • Haben meine Hände heute jemandem geholfen?
  • Haben meine Hände heute jemanden verletzt?

Geschichte barmherziger Samariter
https://www.youtube.com/watch?v=-00tRKyxEsE 

Anregung
Lebendiges Osternest
Ihr braucht eine Schale, etwas Erde und einige
Kressesamen oder Weizenkörner. Wenn ihr die Samen um
den 5. Fasten-sonntag einsät, an einen hellen Ort stellt und
regelmäßig gießt, könnt ihr bald entdecken, dass sie
aufquellen, keimen, kleine Wurzeln und Blättchen
entwickeln.

Lied
Danke, Gott, du gabst mir Augen
https://www.youtube.com/watch?v=9Ffu1146UJU

Gebet
Guter Gott,
meine Hände habe ich jetzt gefaltet, denn ich will mit dir reden.
Meine Hände, meine Finger sind wichtig. Mit ihnen kann ich vieles tun.
Ich kann mit ihnen sprechen und etwas von mir erzählen - ganz ohne Worte.
Aber die anderen spüren und verstehen es trotzdem.
Ich möchte darauf achten, dass ich mit meinen Händen Gutes tue.
Danke für meine Hände, guter Gott! Amen.

Her findet ihr ein Ausmalbild zum ausdrucken und ausmalen.

Lippen

Lippen, die segnen…

Fasten-Experiment
Wie viele Worte sprechen wir jeden Tag? Was lösen unsere Worte bei anderen aus? Wie setze ich
meine Stimme ein? Wie verändert sich mein „Ja“, wenn ich es laut, leise, sanft, traurig, wütend,
fröhlich, ängstlich oder gelangweilt spreche?
Wir laden euch in dieser Woche ein, eure Worte achtsam einzusetzen und...

  • gute Worte zu sagen und andere damit zu ermutigen.
  • auf verletzende Worte und Streit zu verzichten.
  • nachzudenken: Wann ist uns ein "Danke" wichtig, wann macht ein "Bitte" die Fragefreundlicher, wo nehmen wir unseren Mut zusammen und bitten um Entschuldigung?


Gott wünscht sich, dass wir im Gebet mit ihm sprechen - ihm sagen, was uns bedrückt oder
fröhlich macht. Wir dürfen auch für unsere Familie, Freunde, für alle Menschen auf der Welt
beten, damit er sie segnet. Lasst uns in dieser Woche Zeit nehmen, Gott im Gebet von uns zu
erzählen.

Eine Geschichte aus der Bibel
Die Segnung der Kinder
Mk 10,13-16
Da brachte man Kinder zu ihm, damit er sie berühre. Die Jünger aber wiesen die Leute zurecht.
Als Jesus das sah, wurde er unwillig und sagte zu ihnen: Lasst die Kinder zu mir kommen;
hindert sie nicht daran! Denn solchen wie ihnen gehört das Reich Gottes. Amen, ich sage euch:
Wer das Reich Gottes nicht so annimmt wie ein Kind, der wird nicht hineinkommen. Und er
nahm die Kinder in seine Arme; dann legte er ihnen die Hände auf und segnete sie.
(in http://www.allesumdiekinderkirche.de/textsuche/index.htm)

Diskussion in der Familie

  • Hat mir schon jemand etwas gesagt, das mich gesegnet hat? Mich getragen hat?
  • Habe ich schon einmal jemandem etwas gesagt, das dem Anderen geholfen hat, ihn getröstet, getragen, gesegnet hat?
  • In welchen Situationen könnte man jemandem etwas Segnendes sagen?
  • Schaffst du es, in den nächsten Tagen jemanden mit Worten zu segnen, ihn zu tragen?


Lied
Danke, Gott, du gabst mir Augen
https://www.youtube.com/watch?v=9Ffu1146UJU

Gebet
Lieber Gott, ich danke dir für meine Stimme. Es macht mir Spaß, sie auszuprobieren, zu brüllen, so laut ich kann,
und auch ganz leise zu flüstern. Mit meiner Stimme kann ich Tiere nachahmen und Wörter erfinden, die es eigentlich gar nicht gibt.
Ich finde es wunderbar, dass ich mit meiner Stimme so viel machen kann und
dass es Menschen gibt, die sich gemeinsam mit mir darüber freuen können.
Amen.

Hier findet ihr ein Ausmalbild zum ausdrucken und ausmalen.

Füße

Füße, die uns tragen…

Fasten-Experiment
Unsere Füße tragen uns durchs Leben. Mit ihnen laufen wir unsere Wege, manchmal "nur" bis zum Auto oder dem Bus, ein anderes Mal treten sie kräftig in die Pedale.
Wir laufen über Stock und Stein, über weiche Wiesen und im Wasser. Manch ein Untergrund ist angenehm zu erlaufen, auf anderen fühlt es sich wackelig oder unangenehm an.
Was fällt euch ein, wohin haben euch eure Füße schon getragen, für welche Wege seid ihr dankbar?
Versucht doch in dieser Woche darauf zu achten: Wann lohnt es sich die Füße hoch zu legen und sich bewusst eine Pause zu gönnen. Und wann braucht es auch eine gewisse Zielstrebigkeit?
Manche Menschen sind ganz viel auf den Beinen, weil sie keinen festen Wohnsitz haben und immer wieder neu Orte zum Leben und Schlafen suchen.
Auch sind immer noch viele Menschen unterwegs auf der Suche nach einem sicheren Ort zu leben, flüchten über viele Länder und Meere hinweg.
Lasst uns sie diese Woche ganz bewusst mit ins Gebet nehmen.

Eine Geschichte aus der Bibel
Auch die Bibel erzählt uns eine Geschichte, wie ein Mann, in der Begegnung mit Jesus wieder “auf die Füße kommt”. Dieser Mann war gelähmt und konnte gar nicht laufen. Er lag den ganzen Tag zu Hause auf seinem Bett und war sehr traurig. Weil er nicht mehr unter den Menschen sein konnte, hatte er das Gefühl nicht mehr dazu zu gehören. Nur der Besuch seiner vier Freunde am Abend munterte ihn auf. Einmal kamen seine Freunde zu ihm: “Jesus ist da, er ist heute in Kapernaum. Du musst unbedingt mitkommen.” riefen sie. Aber er konnte doch nicht laufen. Er wollte gern zu Jesus, denn er hatte schon so viel von ihm gehört. Vielleicht konnte Jesus ihm ja helfen. Aber wie sollte er dort hinkommen? Seine Freunde nahmen einfach sein Bett und hoben ihn hoch. Das Bett damals war wie eine Matte, die konnten die Freunde leicht tragen. So liefen sie zu Jesus. Jesus war gerade in einem Haus mit einem flachen Dach. Aber so viele Leute wollten Jesus hören, dass im Haus gar kein Platz mehr für die Freunde war. Sie schauten durchs Fenster rein, aber alles war voll. “Wie kommen wir denn jetzt zu Jesus?” überlegten die Freunde. Sie wollten ihren kranken Freund unbedingt zu Jesus bringen. “Jesus kann ihm helfen.” dachten sie. Sie schauten sich um und sahen eine Treppe, die auf das Dach führte. Schnell trugen sie den Gelähmten die Treppe hinauf auf das Dach und begannen ein Loch in das Dach zu machen. Bald konnten sie von oben in das Haus hineinschauen. Unter sich sahen sie Jesus. Die vier Freunde ließen den Mann vorsichtig von oben hinunter und er landete genau vor Jesus Füße. Jesus hörte auf zu reden und sah den Gelähmten an. Oben auf dem Dach sah er noch die Freunde und Jesus sah, dass sie daran glaubten, dass er helfen kann. Da sagte Jesus zu ihm: “Gott schenkt dir die Kraft und den Mut, wieder auf deinen Beinen zu stehen. Du sollst wieder den Boden unter dir spüren und die Stärke in dir. Du sollst mit deinen Füßen aufrecht stehen. Darum sage ich dir: Steh auf und geh!” Da geschah etwas Wunderbares, dass sich der Gelähmte nicht erklären konnte. Jesus hält ihn an den Händen und zieht ihn ganz vorsichtig hoch. Da spürt der Mann auf einmal eine Kraft und Freude in sich, die er so noch nicht erlebt hat. Er steht da und macht einen Schritt. “Das ist der Schritt in dein neues Leben” sagt Jesus zu ihm.
(nach Markus 2, 1-12)

Fußkunst
Holen wir uns den Frühling ins Haus und verwöhnen unsere Füße mit einer kurzen Kitzelmassage. Zieht Schuhe und Socken aus und bemalt eure Fußsohlen mit bunten Farben. Danach stellt ihr euch auf ein Blatt Papier und schon habt ihr einen bunten Fußabdruck. Mit einem zweiten Fußabdruck und etwas Farbe entsteht ein bunter Schmetterling auf einer Blumenwiese. So kann eine ganze Schmetterlingsfamilie über die Wiese flattern, mit Kinderfüßen, Papafüßen und Mamafüßen.

Lied
Danke, Gott, du gabst mir Augen
https://www.youtube.com/watch?v=9Ffu1146UJU

Gebet
Guter Gott, es ist so schön, barfuß zu laufen, das sanfte Gras zu spüren, die Füße im Sand zu vergraben, durch den Bach zu waten und vieles andere mehr.
Ich danke dir, dass es so viele schöne Sachen gibt, die ich mit meinen Füßen spüren kann.
Amen.

Hier findet ihr ein Ausmalbild zum ausdrucken und ausmalen.

Herz

Herzen, die sich öffnen…

Liebe Familien,
soeben habt ihr den letzten Fastenbrief geöffnet. Wie habt ihr die vergangenen Wochen erlebt? Habt ihr das Gute in euch wachsen lassen können? Hat einer der Briefe euch dazu angeregt, den ein oder anderen Augenblick achtsamer zu erleben? Hat euch einer der Briefe vielleicht zum genaueren Hinsehen und Hinhören angeregt, zu einem unerwarteten Erlebnis verholfen oder einen schönen Familienmoment geschenkt? Das wäre so schön...
eute beginnt die letzte Fastenwoche - die sogenannte Karwoche. Immer wieder ging es in den vergangenen Briefen darum, Gottes Wirken und Gottes Liebe bewusst im Unscheinbaren und Alltäglichen zu entdecken. Meist waren es Dinge, die wir hören oder sehen können. Nun laden wir euch ein zu spüren, was wir nur tief in unserem Herzen empfinden können:
Freude - wie beim fröhlichen Einzug Jesu in Jerusalem am Palmsonntag;
Gemeinschaft und Liebe - wie beim letzten Abendmahl und der Fußwaschung am Gründonnerstag;
Trauer, die wir beim Tod Jesu am Karfreitag empfinden und
Hoffnung, dass Jesus auferstehen wird.

Tiefe Gefühle, die uns hinführen zum Osterfest, das wir in der kommenden Woche feiern dürfen. Wir freuen uns, euch durch diese ganz besondere Fastenwoche zu begleiten und laden euch dieses Mal ein, euer Herz weit zu öffnen. Lasst das Gute in euch wachsen.
Euer Team des Familienzentrums St. Willibrord

Fasten-Experiment
Wer bist du eigentlich? Das ist nicht nur eine Frage nach deinem Namen. Es geht vielmehr darum, was dich wirklich ausmacht. Gott ist es nicht wichtig, wie du aussiehst, ob du gut in der Schule bist oder ob du besonders tolles Spielzeug hast. Er schaut nur auf dein Inneres, und auf das, was du „von Herzen“ tust. Lasst uns versuchen in dieser Woche weniger Wert auf Äußerlichkeiten zu legen und dafür z.B.: • ursprünglicher und „echter" zu sein, einen Blick zu bekommen für „innere Schönheit“ • wahrzunehmen, welche Gefühle uns durch den Tag begleiten • offener, mitfühlender und herzlicher auf andere zuzugehen • miteinander zu teilen • Streit zu schlichten und Versöhnung zu feiern • unser Herz zu öffnen, um Gottes Liebe zu spüren

Eine Geschichte aus der Bibel
Jesus war nach Jerusalem gekommen - als der König der Menschen, ganz bescheiden, auf einem Esel reitend. So viele jubelten ihm zu. Jesus weiß aber, dass er Feinde hat, die nicht glauben können, dass er wirklich der Sohn Gottes ist. Sie wollen ihn verurteilen und töten. Jesus feiert mit seinen Freunden ein letztes großes Fest, um ihnen zu zeigen, wie sehr er sie liebt:

Das letzte Abendmahl
Es war beim Letzten Abendmahl. Jesus wusste, dass er nun sterben und so zu Gott gehen würde. Er hatte seine Jünger lieb. Das wollte er ihnen bis zum Ende zeigen. Deshalb stand er vom Tisch auf. Er band sich ein Leinentuch als Gürtel um. Dann wusch er den Jüngern die Füße. Er trocknete sie mit dem Leinentuch ab. 
Simon Petrus sagte zu ihm: „Du kannst mir nicht die Füße waschen. Nur die Diener waschen den Menschen die Füße. Das darfst du nicht tun!“ Aber Jesus sagte: „Ich muss dich waschen. Sonst gehörst du nicht zu mir.“ Als Jesus allen Jüngern die Füße gewaschen hatte, sagte er: „Versteht ihr, was ich gemacht habe? Ich bin euer Meister. Ja, das bin ich wirklich. Und trotzdem habe ich euch die Füße gewaschen. Das ist ein Beispiel für euch. Ihr sollt euch gegenseitig bedienen. So wie ihr es bei mir gesehen habt.“
(aus „Die Bibel für Sonntagsmaler 2015“ nach Joh 13,1-15)

Körperübung: Herzschlag spüren
Fasst euch ans Herz, spürt den Rhythmus. Wie schlägt es? Wie viele Schläge könnt ihr zählen? Nun lauft schnell eine Runde um den Tisch oder tanzt und hüpft zu lauter Musik. Wie verändert sich euer Herzschlag? Wenn ihr aufgeregt seid oder wütend, wenn ihr in Ruhe ein Buch lest oder versunken spielt - wie ist dann euer Herzschlag? Eine gute Übung, um wahrzunehmen, wie euer Körper auf Gefühle und Stimmungen reagiert.

Rezepte

Ungesäuertes Fladenbrot
250g Mehl, 125 ml Wasser, eine große Prise Salz, 1-2 EL Öl
Alle Zutaten in einer Schüssel miteinander vermengen und gut durchkneten. Je nach Mehlsorte braucht es evtl. etwas mehr Wasser (Vollkornmehl nimmt mehr Wasser auf, wird am Ende etwas fester als „weißes“ Mehl). Aus dem großen Teigball teilst du mehrere brötchengroße Stücke. Diese drückst du flach oder rollst sie mit dem Nudelholz aus. Die Fladen werden nun auf einem Backblech im Ofen bei 150° ca. 20 min gebacken. Wenn du sie vorab noch mit der Gabel einstichst bilden sich weniger Blasen beim Backen.

Hefezopf
400g Mehl (gerne auch Weizen und Dinkel gemischt), 40g Zucker oder 1 EL Honig, eine Prise Kardamom wer möchte, 1 Prise Salz, 10g frische Hefe, 150g warme (Pflanzen)Milch, 1 kleines Ei, 60g weiche Butter.
Die Hefe in der Milch auflösen. Mehl, Zucker, Kardamom und Salz vermischen. Die Hefemilch mit dem Ei zum Mehl geben. Kräftig verrühren, nach und nach die Butter zufügen.
Abgedeckt an einem warmen Ort min. 1 Stunde gehen lassen. Den Teig zu drei gleichgroßen Rollen formen und einen Zopf daraus flechten. Im Ofen bei 200° ca 15 Minuten backen.

Lied
Danke, Gott, du gabst mir Augen
https://www.youtube.com/watch?v=9Ffu1146UJU

Gebet
HERR, schenke uns offene Augen, dass wir den Nächsten sehen; offene Ohren zu hören, wo uns der Nachbar braucht; offene Hände, die weitergeben, was wir empfangen haben; starke Arme, die zupacken können, wo man uns braucht; feste Füße, die uns befähigen, weite Wege zu gehen; ein offenes Herz, das mitempfindet; Liebe, die sich ohne Gegenliebe verschenkt; Hoffnung, die Zuversicht auslöst; Glauben, der alles überwindet; Deinen Geist, der uns frei macht. (Heinz Pangels)

Hier findet ihr ein Ausmalbild zum ausdrucken und ausmalen.

Wunderbare Advents- und Weihnachtszeit!

Die Adventszeit ist die schönste Zeit des Jahres! Wir warten gespannt, bis Weihnachten, wo wir uns an den Geburtstag von Jesus Christus erinnern.

Jede Gruppe hat ihren Gruppenraum weihnachtlich geschmückt. Die Kinder lernten die Weihnachtslieder zu  Sprechgesang und klatschen oder sangen draußen fleißig mit.

Jeden Tag wurde zu dem Adventsweg eine Geschichte erzählt, die uns gemeinsam auf die Reise von Maria und Josef mitnahm. Durch den Adventskalender konnten die Kinder sehen, wie lange es noch dauert, bis es Weihnachten ist.

Neben basteln, malen hatten die Kinder die Möglichkeit Schokoladenpralinen herzustellen. Als Weihnachtsgeschenk für die Eltern gab es ein Handtuch mit dem Spruch „Helfende Hände“ und den jeweiligen Handabdruck der Kinder.

Sich gegenseitig zu helfen wurde gerade dieses Weihnachten besonders wichtig. So stimmten wir uns gemeinsam auf ein schönes aber anders als gewohntes Weihnachtsfest und ein gutes neues Jahr ein!

Buddelaktion der Eltern

Die Väter, Mütter und ihr Kinder waren fleißig und haben an einem Samstag in einer großen Buddelaktion unser Außengelände verschönert. Rasenkanten, die über die Pflasterung hinauswuchsen, wurden gekappt. Um die Schaukeln und andere Spielgeräte wurde eine frische Umrandung gezogen und die Flächen wurden mit Sand aufgefüllt.
Es war eine schweißtreibende, aber erfolgreiche Aktion.
Wir danken allen Buddlern für ihre tatkräftige Arbeit!

Kibaz

Am 14. Oktober 2020 haben 20 Kinder das Kibaz (Kinderbewegungsabzeichen) gemeistert. An vielen spannenden Bewegungsbaustellen stellten sie ihr Können unter Beweis.
Am Ende erhielten Sie eine Urkunde und eine kleine Überraschung.
Es war ein spannender und bewegungsreicher Nachmittag. Wir danken allen Helfern vom Turnerbund für die tolle Vorbereitung und Durchführung.

 

Kontakt

Familienzentrum St.Willibrord
Stegerwaldstraße 28
48565 Steinfurt

Telefon: 02551 5601
E-Mail: Kita.stwillibrord-steinfurt@bistum-muenster.de

Öffnungszeiten

Familienzentrum St.Willibrord

Montag bis Donnerstag:
07:15 Uhr bis 16:30 Uhr

Freitag:
07:15 Uhr bis 15:30 Uhr